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Neue Jugendprojekte der Brose Baskets


Brose Baskets kooperieren mit der Heidelberger Ballschule

Bamberg. Ab dem kommenden Schuljahr engagieren sich die Brose Baskets und der Förderverein der Basketballstiftung Bamberg e. V. als Partner der Heidelberger Ballschule für die sportliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern der ersten und zweiten Grundschulklasse.
Florian Gut, Schulkoordinator der Brose Baskets, begründet dieses neue Engagement: „Wir wollen unsere eigenen Stärken auch auf den elementaren Altersbereich der Sechs- bis Achtjährigen anpassen. Wir sind überzeugt, dass das Modell Heidelberger Ballschule dafür ein idealer Partner ist. Bei unseren Gesprächen mit den Ballschulenverantwortlichen um Prof. Dr. Roth zeigte sich schnell, dass es hier eine gemeinsame Basis gibt und ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Qualifizierte Trainer des Fördervereins, die als lizenzierte Ballschulen-Übungsleiter ausgebildet sind, bieten den Kindern einmal wöchentlich – zusätzlich zum schulischen Pflichtsportunterricht – ein 60- bzw. 90-minütiges abwechslungsreiches Spiele- und Bewegungsprogramm nach dem Modell der Heidelberger Ballschule an. 12 bis 16 Kinder können in diesem Rahmen sportartenübergreifend breite und vielfältige Spiel- und Bewegungserfahrungen machen, die so in der heutigen Lebenswelt der Kinder kaum mehr gemacht werden können.

Die Heidelberger Ballschule bietet allgemeine, spielerische Schulung am und mit dem Ball und verbindet dabei wissenschaftlichen Erkenntnisse mit Erfahrungen aus der Praxis. Die Ballschule gewährleistet eine professionelle, entwicklungsgerechte Anfängerausbildung in den Ball-Sportspielen und legt den Grundstein für spätere Ballkünstler. Das Programm vermittelt kein eigenständiges Spiel wie beispielsweise Basketball. Vielmehr werden generelle Fähigkeiten und Fertigkeiten in sportartübergreifenden spielerischen Übungen vermittelt.

Die Trainingseinheiten finden – außer in den Ferien und an gesetzlichen Feiertagen – einmal wöchentlich statt. Die Kurse kosten pro Schuljahr 74 Euro pro Kind.

Die Ballschule Heidelberg wurde im September 1998 unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Roth als Kooperationsprojekt des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg, der FT Kirchheim und lokalen Grundschulen gegründet. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt in einer vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderten Evaluationsstudie, bei der das Ballschulmodell mit sportspielspezifisch ausgerichteten Nachwuchskonzepten verglichen wird.

Interessierte Schulen, die Kurse anbieten oder mehr über das Programm erfahren möchten, können sich an die Brose Baskets und Florian Gut wenden. Auch Anfragen interessierter Vereine und Eltern sind herzlich willkommen.


Brose Baskets starten U10-Patenschaftskonzept


Bamberg. Mit Beginn der Saison 2010/2011 sehen die Statuten der Beko Basketball Bundesliga vor, dass jeder Bundesligist mindestens vier U10 Mannschaften als Bestandteile seines Nachwuchsprogramms nachweisen muss. Die Brose Baskets begrüßen diese Entwicklung sehr und sehen sich damit in ihrer bisherigen Nachwuchsarbeit bestätigt. Um die frühzeitige Sichtung und Förderung von talentierten Kindern weiter zu verbessern und auszubauen, haben die Brose Baskets für die kommende Saison ein Patenschaftskonzept entwickelt, das sich an alle interessierten Vereine der Region und ihre U10-Mannschaften wendet. Ziel ist es dabei, den Vereinen der Region ihre Basis zu stärken und im Rahmen einer „Patenschaft“ dabei mitzuwirken, den Kindern Spaß am Spiel, Fairness im Umgang miteinander und weitere soziale Kompetenzen zu vermitteln. Durch das Angebot von regelmäßigen Trainerfortbildungen soll dabei die zielgerichtete, altersgerechte Ausbildung innerhalb der Vereine weiter vorangetrieben werden.

Die Brose Baskets bleiben dabei der Philosophie ihres AG-Grundschulkonzepts treu. Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen der freiwilligen Basketball-Schularbeitsgemeinschaften unter Anleitung von qualifizierten Trainern ohne Druck mit dem Sport vertraut gemacht und dafür begeistert werden. Weiteres Ziel ist es dann, diese Kinder in Kontakt mit ihrem Heimatverein zu bringen und bei der Gewinnung von Nachwuchsspielern für den jeweiligen Verein zu helfen. Es ist im Sinne der Brose Baskets, die regionalen Vereine bei ihrer Arbeit zu unterstützen und die Qualität im U10-Bereich weiter zu steigern.

Zehn Vereine der Region haben bereits Interesse an einer Patenschaft der Brose Baskets geäußert. Weitere Interessenten sind herzlich willkommen. Ansprechpartner für das Projekt ist der hauptamtliche Jugendtrainer der Brose Baskets, Mirko Petrick (mirko.petrick@googlemail.com).




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