geschrieben von Birthe Johannes am 25.01.2010 um 14:47 Uhr
Demütig bittet Herr Birthe alle verzweifelt Klickenden um Verzeihung: Lang ist´s her, dass hier etwas anderes stand und deshalb gibt es erstmal eine: Entschuldigung. Körperliche Abwesenheit zwecks abschließender Leistungsüberprüfung in Ottos und Friedrichs Universität haben verhindert und sollen erklären, warum hier viel zu lang schon nicht mehr durchgekaut wurde, was es eigentlich nötig hat. Denn ganz in der Nähe des Kauens befindet sich, zumindest in der Visualisierung, das Beißen. Und darum geht´s heute. Zur Wahrung zweier Saisonziele haben sich Bambergs Größte in den vergangenen drei Wochen durchgebissen. 1.) Zweite Runde im Eurocup! Vier Jahre ist es her, dass wir auch im März noch international ran durften.Das waren schöne Zeiten, daran erinnern wir uns gern zurück. Vor allem aber an ein gewisses Heimspiel gegen Benetton Treviso, das uns damals dem Top 16 einen entscheidenden Schritt näher gebracht hat: Rick Stafford - Gast des vergangenen Wochenendes - der damals den vorentscheidenden Dreier einnetzte und Spencer Nelson, damals Euroleague MVP of the Week. Und heuer haben es unsere kleinen Helden wieder geschafft: Im internationalen Geschäft überzeugte unser Team mit guten Leistungen und guten Entscheidungen. Ab und an ein bisschen Glück dazu und schon dürfen wir gemeinsam mit den Berlinern weiterhin die deutsche Flagge durch Europas Eurocuphallen tragen. Nur Bonn nicht. Die sind nämlich nicht Zweiter geworden. Komisch eigentlich. Also ab morgen geht´s weiter für uns, Sie und das Team. Früh um 06:30 wurde schon zum Aufbruch geblasen und zur Sekunde müsste das Team sich bereits im Landeanflug auf Athen befinden. Wenn nicht in München jemand versucht hat, einen Laptop einzuchecken. 2.) Und wir haben den Pokal... Oh, nein. Falscher Text. Vielleicht auch zu früher Text. Egal. Wir sind drin! Jetzt noch ein Spiel im Pokal gewinnen und wir können das zweite Häkchen auf der To-Do-Liste für die laufende Saison machen. Auch an dieser Stelle ein kleiner Exkurs in die Vergangenheit (Symmetrie bedeutet Lesefreundlichkeit!): Vor 365 Tagen befanden wir uns in einem Loch, das wir noch in den Boden der Tatsachen gegraben hatten. Pokalaus war besiegelt und die zweite Runde im Eurocup so erreichbar wie der Atomausstieg binnen der nächsten zwei Tage. Mit diesen Erinnerungen im Hinterkopf lässt sich der momentane Zustand doch genießen. Es ist schon viel Zählbares herumgekommen in diesem Monat und so soll es auch weiter gehen.
P.S.: Herr Birthe hat sich noch nicht bedankt und möchte das jetzt nachholen. Danke all jenen, die dabei geholfen haben, dass wir Anton hier behalten dürfen. Allen voran der Firma Rewe, die hält, was sie in ihrer Werbung verspricht: Jeden Tag ein bisschen besser. Seit Dezember kauft Herr Birthe deshalb seine Lebensmittel ein bisschen öfter bei den netten Damen vom Gaustadter Rewe. Und beim Essen denkt er dann an Anton. Das nennt man Refinanzierung. P.P.S.: Spaß beiseite und Ernst auf den Platz: Viele Menschen in Haiti sind von dem Luxus, in einem Supermarkt Lebensmittel kaufen zu können, weit entfernt. Sie haben zum Teil in jeder Hinsicht alles verloren und deshalb müssen wir, die wir uns die Welt mit ihnen teilen, helfen. Wenn Sie dafür nicht nur ein gutes Gewissen, sondern auch noch etwas in die Hand bekommen, fällt das doch sicher nicht mehr schwer: Machen Sie mit bei unserer Hilf zu helfen Aktion. Alle Informationen finden Sie hier auf unserer Homepage: Laden Sie Freunde zu einem Spiel ein, verschenken Sie Karten zum Geburtstag - Und seien Sie sich sicher, dass Sie mit dem Kauf dieser Karte den Menschen in Haiti helfen.
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